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Final Illusion - Execution
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Stilistisch bewegen sich Final Illusion im Bereich Electro und Industrial. Einflüsse rühren u.a. her von Frontline Assembly, Project Pitchfork, :Wumpscut: und Suicide Commando. Samples, satt-stampfende Beats und die markige Stimme von Sänger René Christ verbinden sich mal mit metallisch-scharrenden Klängen, mal mit sphärischen Elekrosounds. Mit einer Mischung aus deutschem und englischem Gesang sorgen Final Illusion zusätzlich für Abwechslung.

Vorherrschende Themen in den überwiegend gesellschaftskritischen Lyrics sind Gewalt, Perversion, Tod. Final Illusion sparen dabei nicht mit Kritik an Heuchelei (“Mr. Heiligkeit“), Schicksalsergebenheit und Passivität (“Die Wahl“). “Gene“ schlägt mit unverhohlenem, blutrünstigem Sadismus in dieselbe Kerbe wie die Saw- und Scream- Filme und werden in deren Fangemeinschaft sicherlich zahlreiche
Anhänger finden. Einige Tracks, etwa der Titelsong “Execution“ dürften sich Dank der absolut tanzbaren Beats zu echten Rennern auf den Tanzflächen der
düstren Clubs entwickeln.


Tracklist:
01 The Colour of Death
02 Gene
03 Mr. Heiligkeit
04 Execution
05 Stuff of Life
06 Der Schänder
07 Die Wahl
08 Dead Soldier
09 I've Seen
10 GOTT

Homepage: www.finalillusion.de
MySpace: www.myspace.com/finalillusion

Veröffentlichung: 11.12.2009

Quelle: GenX Promotion

Auch wenn Final Illusion mit "Execution" nun ihr erstes Studioalbum vorstellen kann man bei den Jungs aus Brandenburg wohl nicht von Newcomern sprechen. Bereits seit Mitte der 90er Jahre existiert die Band, in wechselnder Besetzung wurden bereits einige Demos sowie eine EP veröffentlicht.
Bislang aber nur wenigen Insidern bekannt, geben Marcel Papajewski und Sänger Rene Christ mit "Execution" jedoch Bemerkenwertes von sich. Beeinflußt von Gruppen wie Suicide Commando, Project Pitchfork und Front 242 ist ein Album entstanden dessen anhören sich auf jeden Fall lohnt.

Stampfend, harte Bässe, unglaublich kraftvoll komponierte Stücke und alles gemixt mit sehr variabel klingenden Synthieparts. Auch Rene Christ´s Gesangseinlagen passen hervorragend in die jeweiligen Stücke, Musik und Gesang ergeben auf "Execution" eine perfekte Symbiose. Die Lyrics sind durchweg verständlich - geprägt von einer gehörigen Menge an Sarkasmus.

Vielleicht besonders hervorzuheben ist "Gene" - ein Stück welches düsterer kaum sein könnte, perfekt inszeniert und hervorragend gesungen.
Einerseits unbeschwingt tanzbar, andererseits nachdenklich stimmend kommt "Der Schänder" daher - Lyrics die voll (trauriger) Wahrheit stecken alles verpackt in einen Tanzflächen Hit - ein Stück dessen Verbreitung sich aus verschiedenen Gründen lohnt (!).

Alles in Allem ist "Execution" ein hervorragend gelungenes Album, absolut kurzweilig und daher mag subjektiv gesehen die zu kurze Gesamtspieldauer einzigster Kritikpunkt sein!

Autor/in: Dagonet

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